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Sunday, September 23, 2012

Deutschlandkarte zeigt die Auswirkungen des Versailler Vertrages

Auf Wikipedia gibt es eine interessante Deutschlandkarte, die die Auswirkungen des Versailler Vertrag auf Deutschland zeigen. Dabei werden nicht, wie üblich, nur die Gebietsverluste gezeigt sondern auch diverse Verbote und Besetzungszonen in Deutschland.

Deutschland nach dem 1. Weltkrieg (Quelle: Wikipedia / Küch)

Link: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/Versailler_Vertrag.png

Thursday, July 19, 2012

Historischer Landkarten Index gestartet - Zahlreiche historische Landkarten sind hier zu finden

Ab sofort gibt es einen weiteren Themenblog im Landkarten und Stadtplan Index. Der Historische Landkarten Index ist gestartet und das mit zahlreichen Blogeinträgen und eine sehr komplexen Linkliste zu zahlreichen historischen Weltatlanten, von 1375 bis 1926, Landkartensammlungen mit tausenden lesbaren Landkarten und Stadtpläne, Weltkartenwerke die die ganze Welt in einem sehr großen Maßstab zeigen, Autoatlanten von Mitteleuropa, Stadtpläne von deutschen aber auch weltweiten Städten und Ortschaften, Straßenkarten von Europa und Deutschland sowie Eisenbahnkarten und Themenkarten.

Ein Highlight ist die Linksammlung der Topographische Landkarten. Deutschland und Mitteleuropa werden Sie hier der letzten 2 Jahrhunderten wiederfinden. Einzigartige Landkarten haben wir im Netz entdeckt und die man hier finden kann.





Link: http://historischelandkarten.blogspot.de/

Thursday, June 28, 2012

Ab sofort sind 67 Pharus Stadtpläne von vor dem 2. Weltkrieg im Landkartenarchiv verfügbar

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis kurz nach dem 2. Weltkrieg gab es kaum schönere und bessere Stadtpläne in Deutschland, als die des Cornelius Löwe, die größtenteils beim Pharus-Verlag veröffentlicht wurden. 67 Stadtpläne, die alle 73 bis 105 Jahre alt sind, sind jetzt im Landkartenarchiv online verfügbar.

Die farbigen Stadtpläne, die meistens sogar ein Begleitheft und Register besaßen, waren damals sehr modern und richtungweisend und bekamen nicht zu unrecht auf der Deutsche Städte-Ausstellung in Dresden (1903) und auf der Weltausstellung in Brüssel (1910) eine silberne Medaille.

Bis nach dem 2. Weltkrieg gab es Pharus-Pläne von fast jeder Stadt im Deutschen Reich sowie den größten Metropolen im Ausland. Einzelne Pläne kosteten bis zu 1 Mark. Für manche Großstädte, wie Frankfurt, Köln, Berlin und München konnte man zwischen einer kleinen und großen Ausgabe der Stadt wählen. 



Berlin (1930)

Breslau (~ 1930 bis 1933)

Düsseldorf (~ 1903 bis 1910)

Essen (1936)

Frankfurt (1906)

Hamburg (1911)

Hannover (1931)

Köln (1914)

Mönchengladbach (1926)

Stettin (1920)

Sehenswürdigkeiten und wichtige Gebäude wurden in einer isometrischer Ansicht dreidimensional dargestellt. In manchen Städten sieht man sogar Hausnummern und Briefkästen und die farbige Gestaltung und Farbauswahl ist sogar manchen modernen Stadtplänen immer noch überlegen. Die Pläne sind jetzt wunderschöne Gemälde einer Zeit im Deutschen Reich wo am Stadtrand ganze Stadtteile neu entstanden, Straßenbahnlinien gebaut wurden und wo Städte so groß wurden, dass man es kaum noch auf einem Blatt darstellen konnte. 

Link: http://landkartenarchiv.de/deutschland_stadtplaene_pharus.php

Das Landkartenarchiv wurde aktualisiert und beinhaltet jetzt über 800 historische Landkarten

Das Landkartenarchiv wurde nach einigen Jahren endlich modernisiert. Ab sofort befinden sich hier weit über 800 historische Landkarten, Stadtpläne und Themenkarten. Das Highlight ist u.a. ein historischer Schulatlas von 1860 sowie fünf Autoatlanten von 1924 bis 1950 sowie eine große Sammlung von historischen Shell-Stadtkarten von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Dunlop Atlas von Deutschland ist komplett mit Register verfügbar.

90 Stadtpläne von Shell sind hier abrufbar

Eines der vielen Deutschlandkarten des 20. Jahrhunderts.

Link: http://landkartenarchiv.de/

Friday, May 4, 2012

1666 - Ein Stadtplan vom verbrannten London

Durch ein großes Feuer wurde London 1666 größtenteils zerstört. Etwa 100.000 Menschen wurden obdachlos. Es sollen angeblich 9 Menschen seien dabei gestorben. Ein Wunder zu dieser Zeit gab es Monate vorher nochmal die Pest in der Stadt. Damit sich dies nicht mehr wiederholt plante man schnell ein neues London, ein "ordentlicheres" London mit nicht so vielen kleinen Gassen und einer guten Straßenstruktur.

Diese zwei Pläne zeigen das Ausmaß der Zerstörung aber auch die Planung für den Wiederaufbau der Stadt.

Zum Vergrößern bitte anklicken.
Zum Vergrößern bitte anklicken.

Quelle: Zentralbibliothek Zürich und Wikipedia

Wednesday, May 2, 2012

Online: Atlas Blaeu (Atlas Maior) - Nieuwe Atlas (1649)

Das Regionaal Archief Leiden hat eines der wichtigsten Kartenwerke, den Atlas Blaeu, der später Atlas Maior genannt wurde, vollständig mit Hilfe von Buchscannern digitalisiert. So sind hier alle sechs Bände des Atlas Bleau zu finden.  Es ist das wichtigste Kartenwerk des 17. Jahrhunderts. Nicht ohne Grund war der Atlas eines der teuersten Büchern der Zeit.

Weltkarte
Deutschland
Die Karten sind wunderschön gestaltet und man erkennt deutlich, dass man sich den berühmten Mercator-Atlas als Vorbild genommen hat. Ob für Europa, Afrika oder Asien. Die Karten sind gefüllt mit wichtigen Informationen, Ortsnamen, Flussnamen. Die Flüsse und Küsten sind so gut nachempfunden, dass man es noch heute kaum glauben kann, mit welchen einfachen Möglichkeiten, damals die Kartographen Karten erstellt haben. Australien zum Beispiel ist im Atlas nicht zu finden, da es noch nicht kartographiert wurde.

Japan
Die Balearen

Die niederländische Webseite wo der ganze Atlas zu finden ist, ist sehr einfach bedienbar. Alle Karten kann man zum Beispiel als Vollbild auf dem gesamten Bildschirm bewundern. Etwas nervig sind aber zwei Dinge. Die Bilder haben mehrere Wasserzeichen die etwas die Sicht behindern. Die Seiten kann man leider nur kostenpflichtig herunterladen oder ausdrucken lassen.

Der Atlas ist im Gegensatz zu Reprints aus dem Buchhandel aber vollständig abrufbar. Ein Kartenschatz der Superlative ist nur hier abrufbar.

Link: http://www.archiefleiden.nl/home/collecties/verhalen/bladeren-door-blaeu

Saturday, April 28, 2012

Online: Le miroir du monde (1598)

Ein kleines Werk ist der Le miroir du monde, ou Epitome du Epitome du Théâtre d´Abraham Ortelius welches 1598 heraus kam. Von Abraham Ortelius, der im selben Jahr leider starb, wurde dieser kleine colorierte Weltatlas veröffentlicht. Dieser kleine Atlas ist eines der berühmten Taschenatlanten "Spieghel der werelt".

Afrika
Deutschland
Das Rheinland

So finden Sie auf der Webseite zahlreiche Detailkarten von der ganzen Welt. So sind einige Kontinente sowie sehr viele Detailkarten von Europa zu finden. Die hohe Auflösung der Karten ist genau richtig um einzelne Ortschaften und Flüsse mit Namen zu erkennen.

Link: http://www.uni-mannheim.de/mateo/desbillons/atlas.html

Thursday, April 26, 2012

Die Geschichte der Weltkarten - Homer, Hecateus, Hipparchus, Herodotus, Dikaiarchos, Eratosthenes, Hipparchus und Ptolemäus zeigten die Welt wie nie zu vor (900 v.Chr. - 160 n.Chr.)

Was sie hier sehen sind die ersten Weltkarten der Menschheit. 900 vor Christi erstellte Homer eine erste Weltkarte. 1000 Jahre später perfektionierte Ptolemäus diese Art von Weltkarte und bis 1508 gab es keine nennenswerte weitere Entwicklung in diesem Bereich auf der ganzen Welt.

Diese Verdeutlichung zeigen leserlich die Gebiete die Homer, Hecateus und Patoleme auf ihren Weltkarten zeigten.
Homer hat mit seiner Sicht schon 900 vor Christi (andere Quellen vermuten eher 850 bis 800 vor Christi) eine Weltkarte erstellt. Sie zeigt den östlichen Mittelmeerraum mit Libyen, Ähypten, Türkei, Griechenland und Sizilien. Alles weitere wie das restliche Europa wie sogar Spanien wird nur angedeutet. Auch Ätiopien wird hier schon wie das Schwarze Meer erwähnt.

900 v.Chr. -   Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1879/80 anklicken.
900 v.Chr. -   Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.
Hecateus war 500 vor Christi schon was schlauer. Die Weltkarte zeigte schon mehrere Details, wie das rote Meer und den persischen Golf, im heutigen Kuwait. Spanien, Italien und das Schwarze Meer war ihm bekannt. Auch kennt man den ungefähren Flusslauf der Donau und die Alpen.


Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1879/80 anklicken.
500 v.Chr. -   Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.

450 vor Christi zeigte Herodotus eine komplexere Weltkarte wie die von Hercateus. Indien wird  hier erwähnt.
450 v.Chr. -   Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.
300 vor Christi zeigt Dikaiarchos nicht nur Indien sondern auch die Küste von Indien sowie Taprobane was das heutige Sri Lanka sein dürfte.  Auch Irland, Großbritannien, Dänemark und erste Ansäzte von Skandinavien und der Ostsee sind zu erkennen. Das Horn von Afrika und eine authentische darstellung des Persischen Golf ist zu sehen.

300 v.Chr. -   Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.
220 vor Christi war das Wissen der Menschen schon deutlich komplexer. Eratosthenes zeigten auf ihrerer Karte große Teile von Europa, Nordafrika und Asien. Indien , Iran (Persien), Sri Lanka (Taprobane), Großbritannien (Britannia) und sogar Island (Thule) waren wie Marokko bekannt. 

220 v.Chr. -  Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.
150 vor Christi erstellte Hipparchus eine neue Weltkarte mit einem ersten Koordinatensystem. Er reiste viel in Ägypten und im arabischen Raum und hatte so wertvolle Informationen gesammelt. So zeigt er natürlich in einer sehr realistischen Art die arabische Halbinsel und das Horn von Afrika. Auch der Mittelmeerraum ist hier sehr authentisch nachempfunden.

150 v.Chr. -  Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1879/80 anklicken.
150 v.Chr. -  Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.

Strabo verfeinerte minimal die Karte von Hipparchus mit seiner Karte von 25 vor Christi. Viele Flüsse und einige Namen sind hier erkennbar.


25 v.Chr. -  Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1898 anklicken.


Pomponis Mela erstellte 43 nach Christi das älteste geographische Werk in lateinischer Schrift. Es umfasst nicht nur eine Karte sondern auch hunderte Handschriften und Erweiterungen.

43 n. Chr.- Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1898 anklicken. 

Claudius Ptolemäus hingegen zeigte 160 nach Christi noch mehr Details. Die Karte reichte bis nach Thailand und auch die chinesische Südküste wurde in den Karten wie weite Teile von Afrika bis nach Tansania und Sansibar wurden gezeigt. Der Flusslauf des Nils war bekannt. Skandinavien hingegen wie viele Inseln in Indoesien waren unbekannt. Warum man Sri Lanka (Taprobane) überdimensional darstellte und Indien so klein ist hingegen merkwürdig.

160 n.Chr. -  Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1879/80 anklicken.
160 n.Chr. - Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.

Nach Ptolemäus wurde es ruhig und fast 1000 Jahre keine Veränderungen in der Darstellung der Welt. Im arabischen Raum wurde 1030 von Abu Rihan Birunensis eine Weltkarte erstellt, die Tibet, Thailand (Sin) und deutlich besser Sri Lanka zeigen. 

Jahr 1030 - Zum Vergrößern bitte die Zeichnung von 1895 anklicken.

Erst mit der Entdeckung von Nordamerika kam Bewegung in die Kartographie in Europa. Dank Waldseemüller, und Mercator gab es neue Arten von Weltkarten und generell wurde jetzt endlich einzelne Kartendarstellungen, Länderkarten, Stadtpläne und Informationen gesammelt und kartographisch festgehalten. Nicht ohne Grund waren Atlanten im 16. Jahrhundert die teuersten und wertvollsten Bücher.

Quelle: Wikisource / Wikipedia

Tuesday, April 24, 2012

Online: Mercator-Atlas "Atlas Cosmographicae" (1596)

Auf Wikipedia gibt es ein sehr seltener und kompletter Weltatlas aus dem Jahr 1596. Der "Atlas sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et Fabricati Fugura", der im 16. Jahrhundert vom berühmten Gerard Mercator in Duisburg erstellt wurde ist auf Wikipedia mit allen Seiten vorhanden. Die Scans sind dabei so groß, so dass man auch Details und Schrift erkennen kann.

Europa
Asien

Der Mercator-Atlas ist klassisch aufgebaut, wie man es noch heute in Weltatlanten sieht. Als erstes kommt eine Weltkarte gefolgt von Kontinentalkarten. Viele Landkarten folgen von Europa, einzelnen europäischen Regionen, Detailkarten vom Mitteleuropa sowie Italien.

Teile von Deutschland
Italien
Sizilien
Der damals schon berühmte Atlas war das letzte Werk von Mercator und wurde zwei Jahre nach seinen Tod veröffentlicht. Die Druckplatten waren so wertvoll und wichtig, dass diese später verkauft und wiederverwendet bzw. ergänzt wurden. Eine Nachfolgeversion des Mercator Atlas ist der Mercator-Hondius-Atlas der ab 1606 veröffentlicht wurde.

Eine bebilderte Gesamtübersicht finden Sie hier. Interessant sind auch die zahlreichen Seiten aus dem Atlas wo keine Karte vorhanden ist.

Sunday, January 22, 2012

Interaktive Landkarte von London aus dem Jahr 1746

Auf der interaktiven Landkarte von John Rocque aus dem Jahr 1746 können sie London entdecken. Eine Zeit wo der Buckingham Palace am Stadtrand liegt, die Tower Bridge nicht existiert und die Shoppingmeile Oxford Street auch weit vom Zentrum liegt.



Link: http://www.locatinglondon.org/

Sunday, October 9, 2011

Deutschlandkarten nach dem 2. Weltkrieg zeigen das gebaute und geplante Autonbahnnetz bis 1966

Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Nicht nur viele Städte und Ortschaften lagen in Trümmern sondern auch das Autobahnnetz, was man Eifrig für Hitler baute. Schnell wurden diese Straßen, wie man es in der Autobahnkarte von 1950 sehen kann, repariert und für den Verkehr in Ordnung gebracht. Einzig die zerstörten Brücken bei Köln, Frankfurt und Mannheim wurden noch nicht wiederhergestellt und Teilstücke, wie bei Kaiserslautern, als Sperrgebiet weil dort die Fahrbahn als Flugplatz genutzt wurde, nicht freigegeben.

Autobahnkarte von 1950 (Zum Vergrößern anklicken)
Auch in der DDR lag einiges in Trümmern.Trotzdem plante man auch schon 1958 die schon vor dem Weltkrieg durchdachten Autobahnen zu vervollständigen und ergänzen. Diese Pläne wurden aber größtenteils niemals umgesetzt und wenn man die Ostseeautobahn (heutige A20) und Autobahn zwischen Halle und Magdeburg sich anschaut erst weit nach der Wiedervereinigung realisiert.

Die DDR plante 1958 das dortige Autobahnnetz zu vervollständigen.
(Zum Vergrößern anklicken!)

Auch 1966 wurde hier nicht mehr oder weniger in der ehemaligen DDR umgesetzt. Dafür wurde in Westdeutschland im Zeichen des Wirtschaftswunder, wichtige Autobahnen und Teilstücke, die vor dem 2. Weltkrieg nicht fertiggestellt wurden, die dem Fernverkehr und Lastwagenverkehr sehr helfen und wichtig ist, längst realisiert. So gibt es 1966 neue wichtige Autobahnteilstücke wie zwischen Hamburg und Hannover und Hamburg in Richtung des Ruhrgebiet. Leider ist die Karte aber sehr undeutlich und man kann so gerade noch erkennen, dass hier einige Bundesautobahnen in Bau, geplant oder seit 1950 ergänzt wurden.

Deutschlands Autobahnen im Jahr 1966 (Zum Vergrößern anklicken.)


Deutschlandkarten zeigen die Autobahnen in Deutschland im Zeitraum des 2. Weltkrieg

Hier sehen Sie eine Deutschlandkarte, die alle fertiggestellten Autobahnen bei Beginn des 2. Weltkrieges und nach der Annektierung von Tschechien, was erst durch das Sudentenland und im Krieg mit Böhmen und Mähren realisiert wurde. Gut sind dabei auch weiterhin viele in Bau befindliche und geplante Autobahnteilstücke zu erkennen.

(Klicken Sie zum Vergrößern auf die Deutschlandkarte von 1939.)

Die folgende Deutschlandkarte zeigt (leider recht einfach) das im Krieg fertiggestellte Autobahnstreckennetz. Gut kann man auch einzelne unfertige Strecken erkennen, die im Krieg keine Bedeutung fanden und auf Eis gelegt wurden. Noch bis 1952 wurden keine weiteren Teilstücke gebaut.

(Klicken Sie zum Vergrößern auf die Karte von 1941.)
In Bau befinden sich 1941 keine Strecke, weil der Krieg und die nötigen Arbeiter an der Front gebraucht werden. Geplant wird skurrilerweise aber weiter. So plant man im Westdeutschen Grenzgebiet und in Luxemburg eine Autobahn, genauso wie im Elass. Durch das heutige Tschechien und Polen sind auch viele Pläne zu sehen. Eine Autobahn zwischen Wien und Danzig bzw. Wien und Königsberg ist zu erkennen. Viele dieser Pläne wurden bis heute nicht umgesetzt aber einiges davon von Österreich, Tschechien und Polen in den eigenen Plänen eines Autobahnetztes übernommen.
//PART 2